
Die HOB – Hausservice Objektbewirtschaftungs GmbH verbindet mit rund 60 MitarbeiterInnen umfassendes technisches Know-how mit dem Anspruch, neue und leistbare Innovationen für den mehrgeschoßigen Wohnbau zu entwickeln und nachhaltig zu etablieren.
Das über viele Jahre gewachsene HOB-Portal war ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit. Sämtliche Schritte entlang der Prozesskette – von der Ticketannahme bis zur Verrechnung – wurden bereits digital durchgeführt. Die technische Basis war jedoch in die Jahre gekommen und durch zahlreiche Erweiterungen zunehmend komplex geworden.
Das über viele Jahre gewachsene HOB-Portal war ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit. Sämtliche Schritte entlang der Prozesskette – von der Ticketannahme bis zur Verrechnung – wurden bereits digital durchgeführt. Die technische Basis war jedoch in die Jahre gekommen und durch zahlreiche Erweiterungen zunehmend komplex geworden. Mit der Zeit zeigten sich insbesondere folgende Herausforderungen:
Neue Anforderungen und Funktionen ließen sich im bestehenden System nur mit zunehmendem Aufwand umsetzen. Um auch künftig flexibel zu bleiben, war eine moderne, modular aufgebaute technische Basis erforderlich.
Höhere sicherheitstechnische und datenschutzrechtliche Anforderungen trafen auf einen stark gewachsenen Datenbestand mit tausenden KundInnen sowie zahlreichen Schnittstellen zum Mutterkonzern und zu Lieferanten.
Der über Jahre gewachsene Code war technisch veraltet; eine nachhaltige Weiterentwicklung auf dem bestehenden Fundament war nicht mehr sinnvoll möglich.
Die HOB wollte das bestehende Portal nicht einfach kopieren, sondern grundlegend neu entwickeln, damit es den heutigen Anforderungen entspricht und langfristig eine tragfähige, flexibel erweiterbare Basis bietet. Konkret hieß das:
Von Liegenschaften, Objekten und Bauteilen über Tickets, Aufträge, Angebote und Leistungsbücher bis zur Materialwirtschaft mit Lager, Wareneingang, Umlagerung und Inventur sowie der abschließenden Verrechnung. Angebunden ist außerdem das externe Auftragsabwicklungssystem des Mutterkonzerns, über das Aufträge, Leistungsbücher, Rechnungen und Gutschriften automatisiert ausgetauscht werden.
Ein Herzstück des neuen Portals ist das dynamische Bauteilkonzept: Jedes Objekt wird in Bauteile gegliedert, denen detailliert beschriebene technische Einrichtungen mit Produkten, Seriennummern und Standorten zugeordnet werden. Daraus ergeben sich im Arbeitsalltag konkrete Vorteile:
TechnikerInnen sehen bereits vorab, welche technischen Anlagen und Geräte vor Ort verbaut sind und wo sie sich befinden. Für einen schnellere und übergreifenden Informationsaustausch.
Mitarbeiter:innen können Bauteile und technische Einrichtungen anlegen und Informationen am Einsatzort in das Portal zurückspielen. Diese stehen anschließend für weitere Einsätze und den Innendienst zur Verfügung.
Angebote können auf Basis der hinterlegten Daten erstellt werden, ohne dass dafür immer ein zusätzlicher Besichtigungstermin erforderlich ist.
Der First-Level-Support kann unmittelbar auf die gesamte Historie zu Anrufen, Tickets, Informationen und Störungseinsätzen zugreifen.
Was HOB rückblickend am stärksten hervorhebt, ist die Partnerschaft auf Augenhöhe. Auch bei der Auswahl war Vertrauen der Ausschlag. HOB holte mehrere Angebote ein, prüfte fertige Standardprodukte und internationale Anbieter. Gegen Standardsoftware sprach die Vielzahl geschäftskritischer Schnittstellen; gegen Offshore-Angebote sprachen der Datenschutz und der Umgang mit den sensiblen Bestandsdaten – gerade in der Migrationsphase.
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