15 Jahre gewachsen, komplett neu gebaut: das Serviceportal der HOB

Gewachsenes Altsystem neu entwickelt

Objectbay hat auf Basis der fachlichen Anforderungen der HOB ein neues Web-Portal entwickelt, das den gesamten technischen Service- und Abwicklungsprozess abbildet.

Die HOB – Hausservice Objektbewirtschaftungs GmbH verbindet mit rund 60 MitarbeiterInnen umfassendes technisches Know-how mit dem Anspruch, neue und leistbare Innovationen für den mehrgeschoßigen Wohnbau zu entwickeln und nachhaltig zu etablieren.

Das über viele Jahre gewachsene HOB-Portal war ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit. Sämtliche Schritte entlang der Prozesskette – von der Ticketannahme bis zur Verrechnung – wurden bereits digital durchgeführt. Die technische Basis war jedoch in die Jahre gekommen und durch zahlreiche Erweiterungen zunehmend komplex geworden.

Florian Richter

Prokurist, HOB

Bei Objectbay bekommt man das Gefühl keine Nummer zu sein. Wir haben ein Team an die Seite gestellt bekommen, das sich vom ersten Tag an gut um uns gekümmert hat.

Ausgangslage

Warum sich das gewachsene Portal nicht mehr weiterentwickeln ließ

Das über viele Jahre gewachsene HOB-Portal war ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit. Sämtliche Schritte entlang der Prozesskette – von der Ticketannahme bis zur Verrechnung – wurden bereits digital durchgeführt. Die technische Basis war jedoch in die Jahre gekommen und durch zahlreiche Erweiterungen zunehmend komplex geworden. Mit der Zeit zeigten sich insbesondere folgende Herausforderungen:

Begrenzte Weiterentwickelbarkeit

Neue Anforderungen und Funktionen ließen sich im bestehenden System nur mit zunehmendem Aufwand umsetzen. Um auch künftig flexibel zu bleiben, war eine moderne, modular aufgebaute technische Basis erforderlich.

Gestiegene Anforderungen

Höhere sicherheitstechnische und datenschutzrechtliche Anforderungen trafen auf einen stark gewachsenen Datenbestand mit tausenden KundInnen sowie zahlreichen Schnittstellen zum Mutterkonzern und zu Lieferanten.

Technische Altlast

Der über Jahre gewachsene Code war technisch veraltet; eine nachhaltige Weiterentwicklung auf dem bestehenden Fundament war nicht mehr sinnvoll möglich.

Zielsetzung

Eine erweiterbare Basis mit eigenem Code und eigenen Daten

Die HOB wollte das bestehende Portal nicht einfach kopieren, sondern grundlegend neu entwickeln, damit es den heutigen Anforderungen entspricht und langfristig eine tragfähige, flexibel erweiterbare Basis bietet. Konkret hieß das:

eine durchgängige digitale Lösung, welche die bestehenden Prozesse optimiert, Medienbrüche vermeidet und eine hohe Datenqualität sicherstellt,

eine intuitivere und mobil optimierte Anwendung als der Vorgänger, da das Portal täglich im Innen- und Außendienst genutzt wird,

eine anpassungsfähige, modulare Architektur, die sich in den kommenden Jahren erweitern lässt, ohne das Gesamtsystem zu destabilisieren,

kein Lizenzmodell, sondern eigener Code und eigene Daten, um langfristig unabhängig und handlungsfähig zu bleiben.

Lösungsinhalte

Objectbay hat auf Basis der fachlichen Anforderungen der HOB ein neues Web-Portal entwickelt, das den gesamten technischen Service- und Abwicklungsprozess abbildet.

Von Liegenschaften, Objekten und Bauteilen über Tickets, Aufträge, Angebote und Leistungsbücher bis zur Materialwirtschaft mit Lager, Wareneingang, Umlagerung und Inventur sowie der abschließenden Verrechnung. Angebunden ist außerdem das externe Auftragsabwicklungssystem des Mutterkonzerns, über das Aufträge, Leistungsbücher, Rechnungen und Gutschriften automatisiert ausgetauscht werden.

Ein Herzstück des neuen Portals ist das dynamische Bauteilkonzept: Jedes Objekt wird in Bauteile gegliedert, denen detailliert beschriebene technische Einrichtungen mit Produkten, Seriennummern und Standorten zugeordnet werden. Daraus ergeben sich im Arbeitsalltag konkrete Vorteile:  

Vorbereiteter Einsatz

TechnikerInnen sehen bereits vorab, welche technischen Anlagen und Geräte vor Ort verbaut sind und wo sie sich befinden. Für einen schnellere und übergreifenden Informationsaustausch.

Wissen bleibt im System

Mitarbeiter:innen können Bauteile und technische Einrichtungen anlegen und Informationen am Einsatzort in das Portal zurückspielen. Diese stehen anschließend für weitere Einsätze und den Innendienst zur Verfügung.

Weniger Vor-Ort-Termine

Angebote können auf Basis der hinterlegten Daten erstellt werden, ohne dass dafür immer ein zusätzlicher Besichtigungstermin erforderlich ist.

Schnellere Auskunft

Der First-Level-Support kann unmittelbar auf die gesamte Historie zu Anrufen, Tickets, Informationen und Störungseinsätzen zugreifen.

Technologien

Der Stack ist bewusst auf Langlebigkeit, Wartbarkeit und Betriebssicherheit ausgelegt. Für den Arbeitsalltag im Außendienst sorgen praktische Bausteine: Kartenansichten, QR-Code-Scan und digitale Unterschrift direkt am Auftragsschein sowie die automatisierte Erzeugung von PDFs und Excel-Auswertungen. Automatisierte Tests, Code-Qualitätsprüfungen und eine standardisierte Deployment-Pipeline sichern eine hohe und gleichbleibende Qualität – von der Entwicklungs- bis zur Produktivumgebung.

Ebenso entscheidend für die Auswahl des Softwareentwicklungs-Parter war, dass Code und Daten vollständig HOB gehören. Kein Lizenzmodell, keine Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter.

Zusammenarbeit

Erfolgreiche Partnerschaft: HOB und Objectbay

Was HOB rückblickend am stärksten hervorhebt, ist die Partnerschaft auf Augenhöhe. Auch bei der Auswahl war Vertrauen der Ausschlag. HOB holte mehrere Angebote ein, prüfte fertige Standardprodukte und internationale Anbieter. Gegen Standardsoftware sprach die Vielzahl geschäftskritischer Schnittstellen; gegen Offshore-Angebote sprachen der Datenschutz und der Umgang mit den sensiblen Bestandsdaten – gerade in der Migrationsphase.

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Hannes Wambach,
VP Growth & Business
Development